Hartha vs.HSV Weinböhla

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Hartha vs.HSV Weinböhla

Beitragvon T(heo) » Mo 19 Nov, 2012 11:01

SG Kurort Hartha – HSV Weinböhla 21:31 (12:14)

Am Sonntagnachmittag empfing die 1. Männermannschaft der SG Kurort Hartha einen der Aufstiegsaspiranten der Verbandsliga. Der HSV Weinböhla ist eine „alter Bekannter“ mit dem man sich schon in der Bezirksliga packende Duelle, wie im Bezirkspokalfinale 2010, lieferte. Dem Verein ist es gelungen, in seinem Umfeld starke Partner an sich zu binden und so einen qualitiativ anspruchsvollen Kader zusammenzustellen. Wie bekannt, verfolgt man in Hartha einen anderen Weg und setzt auf die Ausbildung und Integration der eigenen Nachwuchsspieler. Laut der Tabellensituation waren die Rollen vor dem Spiel klar verteilt, jedoch versprachen sich Trainer und Mannschaft als „Underdog“ vielleicht für die Überraschung sorgen zu können. Vor sehr gut besuchten Zuschauerreihen pfiff das Schiedrichterpaar die Partie an.
Der HSV ging zunächst in Führung und Hartha gelang es nur bis zum 2:3 in der 8 Minute, den Anschluss zu halten. Dann setzte sich der Favorit mit 4 Toren ab. Hartha versuchte über die Halbpositionen zum Erfolg zukommen, aber das Wurfglück war ihnen nicht beschieden. Dank eines gut agierenden Schmidt im Tor und einiger konsequent ausgespielter Überzahlsituationen fand der Gastgeber aber wieder ins Spiel und ging in der 19 Minute mit 8:7 in Führung. Die Gäste konnten dagegenhalten und bis zur Halbzeitpause sahen die Zuschauer eine gute Harthaer Mannschaft, die durchaus mithalten konnte. Beim Halbzeitstand von 12:14 ging es in die Kabine. Die Trainer appellierten an den Kampfgeist der Mannschaft und warnten vor dem Einbruch nach der Pause, wie er leider in der bisherigen Saison zu oft eingetreten war.
Doch der Gegner hatte sich gut auf die Gastgeber eingestellt. Die Angriffsbemühungen der Harthaer scheiterten am Block oder am gut aufgelegten Torhüter des HSV. Auf der anderen Seite kamen die Gäste über den Harthaer Block immer wieder zum erfolgreichen Abschluss. Nach 42 gespielten Minuten lagen die Kurortler 15:21 zurück und verpassten es durch zwei verworfenen Strafwürfe und vergeben Konter den Abstand zu verringern. Die Gäste waren einfach abgeklärter und kamen vorallendingen durch konsequente Konter zu einfachen Toren, auch wenn die beiden Harthaer Torhüter Schmidt und Lehmann einige Würfe entschärfen konnten. Neben dem Wurfglück fehlte es den Gastgebern, wie schon zuvor in der Saison, in der zweiten Halbzeit an Cleverness, einfachen Toren und auch Alternativen im Angriffsspiel.
Letztlich fällt die Niederlage gegen den HSV Weinböhla mit zehn Toren ein wenig zu hoch aus, besonders da die Mannschaft in der 1. Halbzeit durchaus zeigen konnte, das mehr möglich ist. Eine solche Leistung muss aber in den gesamten 60 Minuten erbracht werden. Nach den Ergebnissen vom Wochenende steht man nun zudem am Tabellenende, was die Belastung der Mannschaft weiter erhöht. In zwei Wochen gilt es, sich gegen den Sachsenligaabsteiger HSV Pulsnitz zu behaupten.
Nichts ist so praktisch, wie eine gute Theorie.
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