Hartha vs. ESV Lok Dresden

Spielberichte aller Mannschaften

Hartha vs. ESV Lok Dresden

Beitragvon T(heo) » Mi 14 Nov, 2012 08:10

Verbandsliga Staffel Ost: ESV Dresden – SG Kurort Hartha 29:23 (12:12)

Die 1. Männermannschaft hat es am Samstagabend verpasst, im Abstiegskampf wichtige Punkte einzufahren. Beim Tabellennachbarn ESV Lok Dresden sollte die Negativserie endlich beendet werden, denn das Trainerteam hatte die Übungseinheiten unter der Woche genutzt, um die Mannschaft auf einen offensiv agierenden Gegner einzustellen. Wiederum konnte Hartha nicht auf eine ideale Besetzung im Rückraum zurückgreifen, so dass alle Mannschaftsteile in die Pflicht genommen waren, diesen Nachteil zu kompensieren.
Im ersten Durchgang zeigten sich beide Mannschaften über weite Strecken gleichwertig. Die Gäste arbeiten nach anfänglichen Schwierigkeiten im neuformierten Deckungsverbund sicher und auch Torhüter Lehmann hatte einen guten Tag. Im Angriff versuchten die Kurortler durch schnelles Spiel den defensiven und körperlich überlegenen Abwehrblock der Eisenbahner auseinander zuziehen, was stellenweise gut gelang. Allerdings gingen die Harthaer mitunter leichtfertig mit ihren Chancen um und konnte einige 100%ige Würfe nicht in Tore umwandeln. Nachdem sich bis zur 23. Minute keine Mannschaft absetzten konnte, legte Hartha einen Zwischenspurt ein und erarbeitete sich einen Vorsprung von drei Toren - 12:9 in der 28 Minute. Doch der Gastgeber steckte nicht auf und glich, auch dank Harthaer Unkonzentriertheiten zu Halbzeitpause auf 12:12 aus.
Den Start des zweiten Durchgangs verschliefen die Gäste total. Fehler reihte sich an Fehler, die Angriffe wurden zu hektisch nach vorn getragen, vielversprechende Chancen bleiben ungenutzt und auch der Abwehrverband stand nicht mehr so sicher wie in der 1. Halbzeit. Hilflos mussten Trainer und Zuschauer zusehen, wie ihre Mannschaft ins Hintertreffen geriet. Erst nach 10 Minuten konnte Marc Harnisch das erste Tor zum 13:17 erzielen. Bis auf ein 16:18 kämpften sich die Kurortler in der 45. Minute heran. In der Folge aber fehlte mal wieder die Cleverness und Abgeklärtheit. Der Gegner spielte keinen herausragenden Handball, aber er nutzt sich ihm bietenden Chancen konsequenter. Am Ende stand ein aus Harthaer Sicht enttäuschendes 23:29 und die Erkenntnis, dass man sich am Ende wohl selber besiegt hatte. Am nächsten Wochenende wartet mit dem Staffelfavoriten HSV Weinböhla ein ungleich schwerer Gegner auf die SG Kurort Hartha. Anwurf ist am Sonntag, den 18.11. um 16:45 Uhr im BSZ Freital
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