Recken des HSV Dresden verlangen der SG 40 Minuten alles ab

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Recken des HSV Dresden verlangen der SG 40 Minuten alles ab

Beitragvon JK » Mo 04 Apr, 2011 18:06

Zum vorletzten Heimspiel in der Bezirksliga empfingen die Männer der SG Kurort Hartha mit der dritten Vertretung des HSV Dresden einen spielstarken erfahrenen Gegner. Obwohl die Gastgeber aufgrund ihrer angespannten Personalsituation mit nur zwei Wechselspielern antraten, forderte Trainer Robert Neumann sein Team zu dem schnellen Tempospiel mit dem die Mannschaft schon die gesamte Saison dominiert. Schließlich galt es auch in dieser Partie die Serie von 14 Siegen weiter auszubauen.
Nach kurzem Abtasten zu Beginn konnten die Harthaer zunächst ihrer Favoritenstellung gerecht werden und sich bis zur Mitte der zweiten Halbzeit auf zwei Tore absetzen. Die Manndeckung gegen den erfolgreichsten Werfer der Dresdner Andreas Koch zeigte danach mehr Wirkung, weil einige Bälle erobert werden konnten und mit dem 17:12 in der 23. Minute schien das Spiel in richtige Richtung für Hartha zu laufen. Leider ließ dementsprechend die Konzentration nach, so dass die Gäste mit all ihrer Routine wieder aufkamen und mit dem Pausenpfiff durch einen direkten Freiwurf den 19:18 Anschluss erzielten.
Diesen Dämpfer mussten die Harthaer erst einmal verarbeiten. Nach Wiederanpfiff erwischten die Gäste, die jetzt Morgenluft witterten, einen etwas besseren Start und gingen sogar selbst in Führung. Hartha hielt dagegen und hatte sich nach dem 24:24 in der 40.Minute besser auf den HSV eingestellt. Jetzt gelang es sogar die Freiwürfe von Andreas Koch zu blocken. Mit sieben Toren in Folge zog Hartha dann den kämpfenden Gästen den Zahn. Am Ende gewann die SG deutlich mit 37:28.
Am nächsten Sonntag 16:30 Uhr verabschiedet sich die erste Männermannschaft im Heimspiel gegen den SSV Heidenau in das Abenteuer Verbandliga. Als kleines Dankeschön für die tolle Unterstützung der Fans während der Saison ist der Eintritt für alle frei.

Hartha: Felix Krause, Carsten Schmidt (beide Tor), Falk Gaube (8), Jochen Krause (2), Thomas Petzsch (2), Martin Krause (7), Hannes Ulbricht (10), Stefan Michel (2), Thomas Texter (2), Philipp Pollmer (4)
„…und ich kann an nichts anderes denken,
solln die Leute um uns rum sich die Hälse verrenken
Egal wie hoch der Preis ist -
Man soll brennen so lange man heiß ist!
Wir sind Helden!
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So sah es der Gegner

Beitragvon T(heo) » Do 07 Apr, 2011 09:23

Enge Klatsche beim Tabellenführer



Am Wochenende stand das Duell gegen Kurort Hartha an. Nach der knappen Hinspiel-Niederlage (Hartha gewann 31:34 beim HSV), fuhr man zum ungeschlagenen Tabellenführer. Vom Tabellenstand war der HSV Außenseiter, aber man wollte nicht nur (Schweiß) Flecken auf dem Hallenboden hinterlassen, sondern auch auf der weißen Weste der Gastgeber. Bis auf Ralf Herrmann und Jens Albrecht konnte Trainer Wolfgang Schmidt aus dem Vollen schöpfen. Vor Spielbeginn gab es eine gute Nachricht: Die Halle hatte Originalmaße (nach letzter Woche ein gewaltiges Plus). Als Nachteil stellte sich der „Nichtgebrauch“ von Harz heraus (man kann nicht alles haben im Leben).

Der HSV begann mit einer 4:2 Abwehrformation, um die Halben unter Druck zu setzen. Dies ging zu Spielbeginn voll nach Hinten los. Die ersten 6 Würfe der Gastgeber fanden den Weg in das Tor. Das Abwehrverhalten war mangelhaft und Flosse im Tor erwischte auch einen gebrauchten Tag. Im Angriff wurde Torgarant Andreas Koch von Beginn an pressgedeckt. Mit dieser Situation konnte man gut umgehen. In der Kleingruppe wurde gut kombiniert und die Lücke in der Harthaer Abwehr gefunden. Nach dem frühen 6:3 kämpfte sich der HSV auf 11:10 heran. Das Spiel war eng und wurde zunehmend härter geführt ( beide Seiten schenkten sich nichts). Eine kurze Schwächephase des HSV nutzte Hartha um auf 17:12 davon zu ziehen. Aber bis zur Halbzeit verkürzte der HSV mit der Schlusssirene auf ein Tor. 19:18 schimmerte der Spielstand von der Anzeigetafel.

Zur Halbzeitansprache, in der 1x1 Meter großen Umkleide, wurde ein besseres Abwehrverhalten gefordert. Zu Beginn der zweiten Halbzeit fand die HSV-Defensive besser in das Spiel. Hartha wirkte in dieser Phase einfallslos im Angriff und der HSV wusste dies zu nutzen und ging mit 22:21 in Führung. Das Spiel kippte hin und her. In Unterzahl befindend kassierte der HSV ein paar schnelle Tore in Folge. Vom 25:24 zog Hartha auf 31:24 davon. Von diesem Rückstand erholten sich die HSV-Mannen nicht mehr. In den letzten 10 Minuten wurde durchgewechselt und jeder Spieler bekam Einsatzzeit. Hartha nutzte jetzt jede sich bietende Möglichkeit zum Konter. 45 Minuten wurde ordentlich gegengehalten und an der Überraschung geschnuppert. Die letzten 15 Minuten wurden 12:4 verloren und es wurde eine Klatsche, die keinesfalls den Spielverlauf widerspiegelt.

Nach dem Spiel reichten sich dann alle versöhnlich die Hand, bis auf einen Hartha-Akteur, der es vorzog der kompletten HSV–Mannschaft den Handschlag zu verweigern und noch ein paar nette Worte zu flüstern. Solch Verhalten gegenüber dem Gegner ist respektlos und allemal unnötig nach solch klarem Sieg (da entschuldigt auch der Fakt nicht, dass man Linkshänder ist). Und so hatte die weiße Weste des Tabellenführers dann doch ein paar Flecken (allerdings nicht punktetechnisch).

Viel schlimmer als dieser Fakt war allerdings, dass der Warmwasserbehälter in der Freitaler Halle sich am Spiel des HSV ein Beispiel nahm und zum Ende an Leistung nachließ. So musste ein Großteil der Mannschaft bei gefühlten 2° Wassertemperatur den Schweiß vom Körper spülen. Unschön J



CF
Quelle: http://www.hsvdresden.de/Spielplan_3.html

Kleine Anmerkung meinerseits:
Das mit dem Flüstern und dem Handschlag ist so eine Sache... Wenn mir gut 60 min immer wieder auf die Mappe gehauen wird, mehrmals davon ins Gesicht, so hätte ich wohl auch Probleme mit dem Shake-Hands im Anschluss. Gerade im Hinblick auf den Ausgang der Partie. Aber ich denke die "altgedienten Recken des HSV" werden es verschmerzen... (Die Flecken auf unserer weißen Weste müssen wohl Blut gewesen sein, ob das so dem sportlich fairen Gedanken wiedergibt?)
Nichts ist so praktisch, wie eine gute Theorie.
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